Vietnam von A bis Z
Anreise
Flüge nach Vietnam werden durch Vietnam Airlines (www.vietnamairlines.com) täglich* angeboten. So geht der Flugweg von Frankfurt entweder nach Hanoi (4 Flüge/Woche) oder Ho Chi Minh Stadt (3Flüge/Woche) sowie ab Paris viermal pro Woche in beide Städte. Bei Kim Nguyen Vietnam Tours bitten wir Ihnen Flugticket mit günstigen Preisen.
Regelmäßig gibt es Schiffsverbindungen von Hongkong, Singapur oder Japan und verschiedene Kreuzschifffahrtsgesellschaften wie Star Cruises (www.starcruises.com) und Crystal Cruises (www.crystalcruises.com) haben Vietnam in ihrem Programm.
Eine Einreise aus den Nachbarländern auf dem Land- oder Wasserweg ist mit gültigem Visum möglich: Per Bahn von China via Hữu Nghị oder Lào Cai, per Bus oder Pkw in Hữu Nghị, Lào Cai oder Móng Cái, sowie seit kurzem bei Đồng Đăng. Besonders von Kambodscha gibt es die Möglichkeit zum Grenzübertritt in Mộc Bài und per Boot in Vĩnh Xương bei Châu Đốc im Mekong Delta. Von Laos geht es über die Grenzübergänge Lao Bảo, Cầu Treo, Chalo, Nameo, Nam Kanh oder Kontum nach Vietnam.
*7. Frequenz ab 01.11.2010
Botschaft & Konsulat
Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam
Elsenstr. 3, 12435 Berlin
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Tel.: |
030/53 63 01 08 |
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Fax: |
030/53 63 20 00 |
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E-Mail: |
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Internet: |
www.vietnambotschaft.org |
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Öffnungszeiten: |
Mo. – Fr.: 9.00 – 12.30 & 13.30 – 17.00 Uhr |
Hier können Sie das Visumformular herunterladen.
Generalkonsulat in Frankfurt
Siesmayerstr. 10, 60323 Frankfurt am Main
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Tel.: |
069/79 53 36 50 |
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Fax: |
069/79 53 36 511 |
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E-Mail: |
tlsqvietnam_frankfurt@mofa.gov.vn |
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Internet: |
www.vietnamconsulate-frankfurt.org |
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Öffnungszeiten: |
Mo. – Fr.: 8.30 – 12.30 & 13.30 – 17.30 Uhr |
Gesetzliche Feiertage
2010
| 1.Jan | Neujahr |
| 3. Februar | Gründung der Kommunistischen Partei |
| 14.-16.Februar | Tet-Fest* |
| 4. April | Tag der Hùng König |
| 30. April | Tag der Vereinigung |
| 1. Mai | Tag der Arbeit |
| 19. Mai | Ho Chi Minhs Geburtstag |
| 2.September | Unabhängigkeitstag (Nationalfeiertag) |
*Das vietnamesische Neujahrfest „Tet“ dauert mehrere Tage. Das Datum wird nach dem Mondkalender berechnet und verschiebt sich daher von Jahr zu Jahr. Öffentliche Einrichtungen sowie die meisten Geschäfte und Restaurants sind während dieser Zeit geslossen. Außerdem erhöhen oft die geöffneten Läden ihre Preise.
Geld
An Geldautomaten (ATM) der Vietcombank kann Bargeld mit einer MaestroCard oder Kreditkarte abgehoben werden (Gebühren etwa 4,50€). Kreditkarten können vor allem in Hotels, Restaurants, beim Kauf von Inlandsflügen und in manchen Geschäften in den größeren Städten verwendet werden (auf Servicegebühren achten).
Gerichte und Beilagen
- Die einfachste Mahlzeit besteht aus einem Teller Reis oder Nudeln mit Beilage(n).
- Reis heißt Cơm. Cơm dĩa ist ein Teller Reis mit Sauce, Gemüse und Kräutern sowie Fleisch oder Fisch (was gerade da ist).
- Cơm phần ist im Grunde das gleiche, nur dass die Beigaben separat gereicht werden, so dass Cơm phần immer eine Spur teuer ist.
- Sehr populär ist cơm sườn, Reisteller mit Schweinerippchen.
- Fried Rice dagegen ist meistens eine Enttäuschung und länsgt nicht so gut wie sonst in Südostasien, im Süden heißt er cơm chiên, im Norden cơm rang.
- Mì sind gelbe, aus Mehl und Eiern bereitete Nudeln, bún sind weise Reisnudeln. Glasnudeln, miến, finden nur in Suppen oder las Füllung Verwendung.
Gesundheit
Es sind keine Schutzimpfungen vorgeschrieben, jedoch sollten Diphtherie-, Tetanus- und Polioimpfschutz noch wirksam sein, und eine Prophylaxe gegen Gelbsucht (Hepatitis A) ist für Fernreisen grundsätzlich zu empfehlen. In größeren Städten gibt es gut internationale Kliniken und man erhält auch westliche Arzneimittel. Malaria und Denguefieber sind in einigen Regionen unterhalb von 1.000m Höhe verbreitet, größere Städte gelten als malariafrei. Mücken aller Art sollten stets durch die Verwendung von entsprechender Abhängig vom Reiseprofil und beim Bereisen entsprechend gefährdeter Gebiete sollte sich prophylaktisch ein Malariamedikament im Gepäck befinden. Detaillierte Informationen erteilen Tropenmediziner (www.dtg.org) oder auch das „Zentrum für Reiseinformation“(www.crm.de)
Hygiene
Es empfiehlt sich, nur abgekochtes Leitungswasser oder in Flaschen abgefülltes Trinkwasser zu trinken. Wer einen empfindlichen Magen hat, sollte Vorsicht bei rohen Speisen (z.B. Salat), allen Variationen von Eis und Straßenrestaurants walten lassen! In größeren Hotels und gehobenen Restaurants darf prinzipiell mit internationalem Hygienestandard gerechnet werden.
Nachtleben/ Unterhaltung
Außer den Hotelbars gibt es – besonders in Hanoi und Saigon, das Zentrum von Ho Chi Minh Stadt, eine große Anzahl von Diskotheken, Musikkneipen, Cafès und (Karaoke-) Bars. Abhängig von Festtagen werden auch oft Musik- und Theaterveranstaltungen geboten. In den Kinos laufen meist amerikanische und asiatische Filme. In Großstädten endet das Nachtleben meist vor Mitternacht, in der Provinz oft schon gegen 22 Uhr.
Preisniveau
Die Nebenkosten bei einer Reise in Vietnam sind erfreulich niedrig:
| Abendessen in gutem Restaurant | ca. 9,00€ |
| Nudelsuppe in Garküche | ab 0,50€ |
| 1 Tasse Kaffee in Bar/Café | 0,30€ |
| 1 Bier in Bar | 1,00€ |
| 1 Bier in Bar | 1,00€ |
| 1 Becher Naturjoghurt | 0,40€ |
| 1 Liter stilles Mineralwasser | ab 0,35€ |
| Taxi per km | ab 0,35€ |
| Internet-Café (30 Min.) | ab 0,20€ |
Strom
In Städten beträgt die Netzspannung meist 220 Volt/50 Hz, in ländlichen Gegenden 110 Volt/ 50 Hz. Außer einer Taschen- oder Stirnlampe für Notfälle empfiehlt sich ein Universaladapter im Reisegepäck, da es unterschiedliche Steckdosen geben kann. In manchen ländlichen Regionen oder auf den Inseln wird Strom mit Generatoren erzeugt und ist nicht immer verfügbar.
Sicherheit
Angesichts internationaler Terrorwarnungen wird Vietnam immer wieder als eines der sichersten Reiseziele auf der Welt angesehen. Auch Benachteiligungen oder gar Belästigungen von alleinreisenden Frauen sind so gut wie unbekannt. Fälle von Kleinkriminalität sind keineswegs ausgeschlossen: Dokumente, Geld und Wertsachen (vorteilhaft auch eine Kopie von Reisepass und Visum) sollten daher – am besten zusätzlich versiegelt – stets nur im Hotelsafe aufbewahrt werden. Im Stadtgedränge ist es ratsam, Geld prinzipiell dicht am Körper zu tragen und besonders aufmerksam auf Kameras und Handtaschen zu achten. Ähnlich wie in vielen anderen Großstädten wird in Saigon oft von vorbeifahrenden Mopeds zur Schultertasche gegriffen. Aktuelle Sicherheitshinweise bietet die Internetseite des Auswärtigen Amts ( www.auswaertges-amt.de )
Unterkunft
In den größeren Städten gibt es eine breite Auswahl von Unterkünften aller Preiskategorien: In renommierten Luxushotels liegen die Zimmerpreise bei 100 US-Dollar aufwärts. Besonders beliebt sind renovierte ehemalige Kolonialherbergen, aber auch stilvolle Boutique-Hotels finden sich vielerorts. Für kleinere Mittelklassehotels und private Mini-Hotels gelten Zimmerpreise zwischen 15 und 30 US-Dollar (inkl. Klimaanlage, Bad/WC, Satelliten-Fernsehen). Selbst in touristischen Badeorten oder abgelegenen Gebieten finden sich einfache sogenannte „Guest houses“, in denen schon ab fünf US-Dollar übernachtet werden kann. Wie fast überall in Asien sind auch in Vietnam Preise Verhandlungssache, und in der Nebensaison von Mai bis September werden mitunter Preisnachlässe gewährt.
Verständigung
Die offizielle Landessprache ist Vietnamesisch und man verwendet die lateinische Schrift mit sechs Tonzeichen. In touristischen Regionen kann man sich gut mit Englisch verständigen, im Norden manchmal auch mit Französisch. Dort trifft man durchaus auch auf Vietnamesen, die in der DDR Deutsch gelernt haben.
Visa
Ein Visum für Individualreisende sollte vorab beantragt werden (ca. sieben Arbeitstage). Bei einmaliger Einreise und einem Aufenthalt bis zu zwei Wochen kostet das Visum derzeit 55€, für vier Wochen 75€. Für ein Visum bei Ankunft an den drei internationalen Flughäfen Hanoi, Danang und Saigon ist ein Einladungsschreiben der vietnamesischen Behörde notwendig, das über Reiseveranstalter erhältlich ist.
Vor Ort kann man das Visum gegen Gebühr (US-Dollar!) einmal verlängern lassen. Die Erteilung eines Visums zur zweimaligen Einreise oder auch ein Express-Visum sind für einen erhöhten Gebührensatz möglich.
Der Reisepass muss die Gültigkeit des beantragten Visums um mindestens zwei Monate übersteigen. Bei einer Überquerung von Grenzpunkten aus den Nachbarländern muss sich das Visum bereits vorab im Reisepass befinden.
Es wird empfohlen, auch für Kinder einen eigenen Reisepass mitzuführen oder mitreisende Kinder im Pass der Mutter oder des Vaters eintragen zu lassen und darauf zu achten, dass das entsprechende Visum auch für die Kinder gilt.
Nach Einreise über Land erhält man ein gelbes Einreisedokument, das unbedingt aufgehoben werden muss. Wer über den Luftweg einreist, erhält ein Formular, das in den Reisepass geheftet wird.
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Zeitunterschied
Vietnam ist der mitteleuropäischen Zeit um sechs Stunden voraus, der europäischer Sommerzeit aber nur um fünf Stunden.
Zollbestimmungen
Bei der Einreise sind Devisen- und Einführungserklärungen für Elektronik, Schmuck und Bargeld auszufüllen. Diese Erklärung muss bis zur Ausreise aufbewahrt und ggf. vorgelegt werden. Verboten ist die Ein- und Ausfuhr von Rauchgift oder pornografischem Material. Bei der Einreise werden alle Gepäckstücke maschinell durchleuchtet. Wertvolle Antiquitäten oder Edelsteine dürfen nicht ohne Genehmigung des Zollamtes ausgeführt werden.
Klimaübersicht
Durch seine Ausdehnung liegt Vietnam in zwei unterschiedlichen Klimazonen, die zahlreiche regionale Besonderheiten
aufweisen. Eine beste Reisezeit für das ganze Land lässt sich daher schwer festlegen – ein Grund mehr, Vietnam öfter zu besuchen – aber günstige Monate für Reisen von Nord nach Süd sind September bis Dezember und März/ April.
Der subtropische Norden hat zwei charakteristische Jahreszeiten: Einen sehr warmen Trockensaison von Mai bis Oktober und den eher kühlen und feuchten Nasssaison von November bis April. Im Sommer liegen die heißesten Tage im Juni/Juli, wenn die Temperaturen auf über 40°C steigen können –ideal für Reisen in die kühlere Bergregion. Sehr frisch wird es dagegen im Dezember und Januar, die Temperaturen in Hanoi liegen dann meist nur um 15°C und oft fällt über längere Zeit Nieselregen. In der Bergregion um Sapa kann es gelegentlich auch zu Frost und Schneefall kommen.
Die Wetterscheide liegt in Zentralvietnam zwischen Danang und Hue, wo auch die höchsten Niederschlagsmengen des Landes gemessen werden. Die Trockenzeit mit sehr warmen Temperaturen dauert von Mai bis Oktober. Der meiste Regen fällt zwischen Dezember und Februar; regional kann es dann zu Überschwemmungen kommen.
Im tropischen Süden unterscheidet man drei Jahreszeiten: Eine kühlere von November bis Januar mit Temperaturen um 28-30°C am Tag und 20°C nachts, die heißen Monate Februar bis Mai mit hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturen teils über 35°C, sowie die Regenzeit von Juni bis Oktober/ November, in der es auch sehr warm wird und kurze, heftige Regenschauer Erfrischung bringen.
(Auszug aus dem Vietnam Magazin 2010)

