Sa Pa
Sa Pa, die Königin der Berge, thront über einem schönen Tal und ist ringsum von gewaltigen Gipfeln umgeben. Mit Reisterrassen in der spektakulären Kulisse bezeichnet sich Sa Pa als die Welt der bezaubernder Landschaften. Aufgrund des Besitzes des kältesten Winter Vietnams kann dichter klammer Nebel oft tagelang insbesondere zwischen kurzen Sonnenperioden das Tal einhüllen und über die Gipfel wallen. Das kühle Wetter ermöglicht es, hier Obstbäume aus gemäßigten Klimazonen gut hier wachsen. Besonders schön ist es im Fühling, wenn Pfirsch- und Pflaumenblüten blühen und die Hmong und Dao in bunten handgenähten Kleidern ihr traditionelles Neu Jahr Fest willkommen heisen.
Kommend nach Sa Pa hat man die Gelegenheit, die geheimnisvollen Bergvölkerkulturen zu entdecken. Das Herz der Stadt schlägt am Markt. Hierhin kommen täglich die Angehörigen der ethnischen Minderheiten, die in der Umgebung wohnen: hauptsächlich Schwarze Hmong und Rote Dao. Ohnen die Hmong und Dao wäre Sa Pa um einiges uninteressanter. Die wollenen roten Kopfbedeckungen der Roten Dao sieht man überall in den Straßen, ein etwas surrealer Anblick inmitten der sich rasant entwickelnden Stadt. Jeder Besucher wird mit ihnen in Kontakt kommen: besonders die Hmong Frauen sind überaus eifrige Händlerinnen, die Kleidung, Silberschmuck, Maultrommeln und ander hübsche Erzeugnisse ihrer Dörfer anbieten, und zwar nachdrücklich. Immer wieder sieht man Touristen, die von einer ganzen Traube Händlerinnen umgeben sind und immer wieder schallt Gelächte aus der Gruppe herüber ein optimistisches Lachen, das die Besucher ansteckt und die kulturellen Grenzen überwindet.

Besonders voll wird es in Sa Pa am Wochenende. Der Markt, der einmal als love market bezeichnet worden ist, wo sich jüngere Stammeangehörigen aus entfernten anziehenden Dörfern trafen und kennen lernten, ist nach wie zuvor besonders belebt.
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