Kleidung
Die Vietnamesen kleiden sich so smart, wie sie sich es leisten können und Frauen sind in der Regel von den Schultern bis zu den Füßen bedeckt. Besonders im Umgang mit Behörden oder beim Besuch von Privathäusern macht saubere und ordentliche Kleidung einen Unterschied. Oben ohne oder gar Nacktbaden ist in Vietnam inakzeptabel. Wenn man Privathäuser besucht, so gehört es zur Etikette, die Schuhe auszuziehen. Dasselbe gilt für manchen Tempel, man beobachte das diesbezügliche Verhalten der Einheimischen.
Die traditionelle Kleidung der Frauen heißt Áo Dài und besteht aus einem knielangen, hochgeschlitzten Seidenkleid, unter welchem lange, meist weitgeschnittene Seidenhosen derselben Farbe getragen werden. Der Áo Dài in weißer Farbe ist in vielen Gymnasien Schuluniform und in Hotels ist das weibliche Personal häufig in Áo dài bekleidet. Der flache, kegelförmige Hut ist weltweit ein Wahrzeichen für Vietnam und wird in der Tat fast von der gesamten Landbevölkerung getragen, während er in den großen Städten selten zu sehen ist. Die Hüte werden aus Palmenblättern gemacht und sind licht- und wasserdicht. In der Stadt Huế gibt es eine Sonderform, die sogenannten Gedichthüte, bei denen in der Unterseite Bilder und Gedichte gemalt sind.
Noch ein sehr wichtiger Hinweis: man kann sich in Hoi An maßgeschneiderte Kleider zu wahnsinnig günstigen Preisen machen lassen. Z.B. Ein Gast von uns hat sich einen Anzug aus Kaschmir und ein Hemd schneidern lassen, die über Nacht genäht und am nächsten Morgen ins Hotel gebracht wurden. Auch sehr wichtig ist, der Man war auch sehr zufrieden mit seinen neu maßgescheiderten Kleidern.
(Auszug aus lonely planet deutsche Aufgabe 2007)
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